Bhutaner Sonam Wangchuk besucht die Richard Wöhr GmbH |
|
|
|
Vom „Dach der Welt“, dem Himalaya-Gebirge seines Heimatlandes Bhutan, schlug es den Informatik-Absolventen SonamWangchuck in den Nördlichen Schwarzwald. Im Rahmen der Partnerschaft
zwischen dem südasiatischen Bhutan, dem „Land des Donnerdrachens“ und Schömberg weilt der 24-Jährige noch bis Mitte August in der Glücksgemeinde. Während seines dreimonatigen Aufenthaltes ist er bei Gabriele
Freimüller untergebracht, die schon einmal nach Bhutan gereist ist, um Land und Leute kennenzulernen. Nachdem er durch den Besuch verschiedener Firmen bereits einen guten Eindruck von der Wirtschaftsstruktur
Baden-Württembergs gewinnen konnte, stand nun die Richard Wöhr in Höfen auf dem Programm. Nach einem Rundgang durch die verschiedenen Produktionsbereiche hatten insbesondere die Wöhr-Auszubildenden noch ausreichend
Gelegenheit, dem sympathischen Bhutaner Fragen zu seiner Herkunft und seinen Erfahrungen in Deutschland zu stellen. Die entscheidende Frage, was Glück für einen jungen Menschen bedeutet, der aus einem Land kommt, wo das
Glück als Staatsziel fest in der Verfassung verankert ist und es sogar eine „Kommission für das Bruttonationalglück“ gibt, konnte er jedoch auch nicht erschöpfend beantworten. „Unser Glücksbegriff ist ganz anders
definiert als in den westlichen Ländern und hängt nicht so sehr von materiellen Werten ab“, meinte Wangchuck. „Unsere Staatsform ist seit 2008 eine konstitutionelle Monarchie und die Gesellschaft steht auf den
vier Säulen Bildung, Gesundheit, Kultur und Regierung.“ In Schömberg und Umgebung fühle er sich sehr wohl, denn auch hier gebe es beispielsweise viel Wald und die Menschen seien offen und gastfreundlich.
Unser Bild zeigt SonamWangchuck beim Übersetzen von Wörtern und Namen in seine Muttersprache, umringt von den Auszubildenden der Richard Wöhr GmbH mit Geschäftsführer Stefan Wöhr (links). |
|
|
|
|
|
|