ESD-SCHUTZZONE

 

Elektronische Bauteile müssen vor ESD (elektrostatischer Entladung, electrostatic device) geschützt werden, z. B. durch leitfähige, ableitende oder antistatische Werkstoffe wie beispielsweise leitender Fußbodenbelag, leitfähige Arbeitsplatzauflagen oder durch ein Metallband, das als Entladewiderstand fungiert. Unter einer ESD-Schutzzone versteht man einen Bereich, in dem Electrostatic Sensitive Devices (= ESDS = elektrostatisch gefährdete Bauelemente) mit einem akzeptablen Schädigungsrisiko durch elektrostatische Entladung gehandhabt werden können. 
Um die Zuverlässigkeit und die Qualität heutiger Elektronikprodukte gewährleisten zu können, ist es notwendig, bei der Verarbeitung von ESDS die wichtigsten Handhabungsregeln zu beachten:

  • ESDS dürfen nur an elektrostatisch geschützten Arbeitsplätzen (EPA) verarbeitet werden.
  • Auf ständigen “sanften” Potentialausgleich achten!
  • Personenerdung über Handgelenk- und Schuherdung sicherstellen!
  • Auf ableitfähige, geschlossene Kleidung achten!
  • Elektrostatisch aufladbare Materialien wie normales PE, PVC, Styropor etc. vermeiden!
  • ESDS dürfen keinen elektrostatischen Feldern > 100 V/cm ausgesetzt werden!
  • Nur gekennzeichnete und definierte Verpackungs- und Transportmaterialien einsetzen!
  • Schulung der Mitarbeiter!

 

 

 


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